- Bürgerservice
- Kontakt
- Leichte Sprache
- Neues aus dem Rathaus
- Politik
- Service
- Bauantrag Quick-Check
- Baustellen und Störungen
- Bürgerbüro Online
- Elternportal
- Fundbüro online
- Mängelmelder
- Müllentsorgung
- Online-Anhörung
- Online-Services
- Neubürgerinformationen
- Stadtwerke
- Veranstaltungsräume
- Verwaltungsportal Hessen
- Video-Wochenrückblick Betriebshof
- Wer? Was? Wo? Leistungen A-Z
- Wertstoffhof
- Wohnen und Bauen
- Verwaltung
- Stadtleben
- Wirtschaftsstandort
Globale Partnerschaften
GLOBALE PARTNERSCHAFTEN
Die Stadt Pfungstadt engagiert sich im Rahmen ihrer kommunalen Entwicklungspolitik in internationalen Partnerschaften. Diese Kooperationen fördern den Austausch, stärken gegenseitiges Verständnis und leisten einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und globaler Verantwortung.
Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl langfristige Entwicklungszusammenarbeit als auch partnerschaftliche Unterstützung in Krisensituationen.
KLIMAPARTNERSCHAFT MIT OSHIKUK (Namibia)
Einleitung
Die Stadt Pfungstadt trägt in vielerlei Hinsicht gesellschaftliche Verantwortung. Der Klimaschutz ist seit Jahren ein zentrales Thema, und die Stadt leistet auf unterschiedlichen Ebenen ihren Beitrag. Neben Maßnahmen vor Ort stellt Pfungstadt auch Ingenieurwissen für Länder des globalen Südens zur Verfügung.
Hintergrund der Klimapartnerschaft

Seit einigen Jahren steht Pfungstadt in einem partnerschaftlichen Austausch mit der Stadt Oshikuku im Norden Namibias. Die Stadt wurde für die Teilnahme an der 8. Phase kommunaler Klimapartnerschaften ausgewählt, die von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wird.
Gemeinsam mit regionalen Partnern wie der Entega AG und dem Ingenieurbüro Golükes wurde ein Handlungsprogramm entwickelt, das Klimaschutz über nationale Grenzen hinaus ermöglicht.
Ziel der Zusammenarbeit
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entwicklung von Lösungen für zentrale kommunale Herausforderungen, insbesondere im Bereich Wasser- und Abwasserwirtschaft, Energieversorgung, Landwirtschaft, Tourismus, Umweltschutz und Abfallwirtschaft.
Ein zentrales Ziel ist die Verbesserung der Wasserversorgung in Oshikuku.
Zusammenarbeit und Austausch

Die Zusammenarbeit basiert auf einem intensiven fachlichen und persönlichen Austausch. Dazu gehören Delegationsreisen, gemeinsame Workshops sowie die Einbindung von Fachpersonal aus beiden Kommunen.

Auch Partnerorganisationen, Kirchengemeinden und zivilgesellschaftliche Akteure begleiten die Kooperation und stärken den interkommunalen Dialog.
Technische Zusammenarbeit und Projekte

Ein wichtiger Bestandteil der Partnerschaft ist die technische Zusammenarbeit. Dazu zählen unter anderem:
- Unterstützung beim Aufbau einer modernen Wasser- und Abwasserwirtschaft
- Schulung von Technikern aus Oshikuku in Deutschland
- Praktika im Bereich Wasser- und Abwassertechnik
- Einführung von deutschen Standards in der Betriebsführung von Netzen und Anlagen
- Entwicklung von Konzepten zur Regenwassernutzung
- Überlegungen zu Kläranlagen und nachhaltiger Infrastruktur


Ergebnisse und bisherige Maßnahmen

Bereits umgesetzt wurden unter anderem mehrmonatige Praktika von Technikern aus Oshikuku bei der Entega AG sowie im Bereich der Wasser- und Abwasserwirtschaft in Darmstadt.
Die Kooperation zielt darauf ab, langfristig nachhaltige Strukturen aufzubauen und die lokale Versorgungssicherheit in Oshikuku zu verbessern.
Ausblick
Die Partnerschaft soll weiter ausgebaut werden. Zukünftige Themen umfassen unter anderem die nachhaltige Wasserver- und Abwasserentsorgung, den Ausbau technischer Infrastruktur sowie mögliche Förderprojekte im Bereich Entwicklungshilfe.
Weiter Informationen
Die Stadt Pfungstadt hat sich erfolgreich für die Aufnahme in die 8. Phase der Klimapartnerschaften beworben. Mehr über dieses Programm erfahren Sie hier:
https://skew.engagement-global.de/kommunale-klimapartnerschaften.html
Einblicke in die Partnerschaft
Videodienste für die Dauer des Besuches erlaubenVideodienste erlaubenVideodienste nicht weiter zulassen Videodienste für die Dauer des Besuches erlaubenVideodienste erlaubenVideodienste nicht weiter zulassen SOLARLEUCHTEN für Oshikuku
Im Rahmen der kommunalen Klimapartnerschaft zwischen Pfungstadt und der namibischen Stadt Oshikuku wurde im November 2025 das neue Projekt „Solarleuchten für Oshikuku“ gestartet. In der Partnerkommune führen regelmäßige Stromausfälle zu Problemen bei der öffentlichen Beleuchtung, insbesondere in den Abendstunden.

Ziel des Projekts ist die Installation von 50 solarbetriebenen Straßenleuchten, um wichtige Wege besser auszuleuchten und die Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger – vor allem für Frauen und Kinder – zu erhöhen. Die Projektidee entstand während einer Partnerschaftskonferenz in Gießen und wurde gemeinsam von beiden Kommunen entwickelt.
Das Vorhaben wird mit rund 50.000 Euro durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und läuft bis März 2026. Es ist ein konkretes Beispiel für nachhaltige Zusammenarbeit und Klimaanpassung im Rahmen der Städtepartnerschaft.


Video Oshikuku & Pfungstadt Solar Lights
Videodienste für die Dauer des Besuches erlaubenVideodienste erlaubenVideodienste nicht weiter zulassen 100 BÄUME FÜR OSHIKUKU
Mit dem gemeinsamen Projekt „100 Bäume für Oshikuku“ setzten Pfungstadt und Oshikuku ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Das im März 2025 abgeschlossene, durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Projekt ermöglichte die Pflanzung von 100 Bäumen in der Partnerstadt.
Ziel des Projekts war es, das Stadtklima zu verbessern, neue Schattenflächen zu schaffen und langfristig zur Klimaanpassung beizutragen. Das erfolgreiche Vorhaben wurde im Rahmen der Partnerschaftskonferenz in Gießen als Beispiel gelungener kommunaler Zusammenarbeit vorgestellt.
Das Projekt zeigt, wie konkrete Maßnahmen vor Ort zur Stärkung von Umwelt, Lebensqualität und globaler Partnerschaft beitragen können.
Videodienste für die Dauer des Besuches erlaubenVideodienste erlaubenVideodienste nicht weiter zulassen Geographisches Informationssystem (GIS)
Im Rahmen der globalen Partnerschaften und der kommunalen Entwicklungsarbeit nutzt die Stadt Pfungstadt Geographische Informationssysteme (GIS), um raumbezogene Informationen digital zu erfassen, zu verarbeiten und anschaulich darzustellen.
GIS-Anwendungen ermöglichen es, Daten mit geographischem Bezug – beispielsweise zu Projekten, Infrastruktur, Umwelt oder Entwicklungsmaßnahmen – auf Karten zu visualisieren und miteinander in Beziehung zu setzen. Dadurch können komplexe Zusammenhänge besser verstanden und Entscheidungsprozesse unterstützt werden.
Solche Systeme tragen dazu bei, kommunale und globale Entwicklungsprozesse transparenter zu machen und Planungen effizienter zu gestalten. Sie können sowohl in der Verwaltung als auch in der Zusammenarbeit mit Partnerkommunen eine wichtige Rolle spielen.
Je nach konkreter Anwendung können dafür auch landesweite Geodateninfrastrukturen genutzt werden.

SOLIDARITÄTSPARTNERSCHAFT PYRJATYN (Ukraine)
Hintergrund der Partnerschaft
Seit November 2024 verbindet die Stadt Pfungstadt eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Pyrjatyn. Ziel der Partnerschaft ist es, in Zeiten des Krieges konkrete Unterstützung zu leisten und ein Zeichen gelebter Solidarität zu setzen. Grundlage ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der die Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe auf kommunaler Ebene stärkt.
Austausch und Begegnung
Ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der Partnerschaft war eine Delegationsreise nach Ushhorod im September 2025. Dort trafen Vertreterinnen und Vertreter aus Pfungstadt den Bürgermeister von Pyrjatyn, um sich über die Situation vor Ort, Unterstützungsbedarfe und gemeinsame Perspektiven auszutauschen. Im Rahmen des Treffens wurde eine Solidaritätsurkunde unterzeichnet und die Partnerschaft weiter gefestigt.
Hilfsprojekte und Unterstützung
Im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft wurden bereits erste konkrete Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehören die geplante Bereitstellung eines barrierefreien Minibusses, Hilfstransporte mit dringend benötigten Gütern sowie Unterstützung bei Herausforderungen in der Energieversorgung, etwa durch mobile Generatoren. Die Projekte tragen dazu bei, Menschen vor Ort gezielt zu unterstützen und kommunale Solidarität praktisch umzusetzen.
Bereitstellung eines barrierefreien Minibusses
Ein besonderes Beispiel gelebter Solidarität ist die Bereitstellung eines barrierefreien Mercedes-Minibusses mit Rollstuhlrampe für Pyrjatyn. Das Fahrzeug konnte im März 2026 vor Ort übergeben werden und verbessert künftig die Mobilität von Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit sowie den Zugang zu wichtigen Unterstützungsangeboten.
Die Stadt Pyrjatyn würdigte die Unterstützung in einem Dankschreiben als starkes Zeichen europäischer Solidarität und partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie kommunale Partnerschaften durch konkrete Hilfe unmittelbare Wirkung für die Menschen vor Ort entfalten können.

Spenden und Mitmachen
Ergänzend zu den Hilfsprojekten unterstützen Spendenaktionen und lokale Initiativen die Solidaritätspartnerschaft mit Pyrjatyn. Dazu gehören unter anderem Hilfstransporte sowie besondere Unterstützungsaktionen für Kinder und Jugendliche, die vom Krieg betroffen sind. So können Bürgerinnen und Bürger selbst einen Beitrag zur Partnerschaft leisten.
Spendenkonto
Für alle genannten Hilfsprojekte wurde bei der Stadtverwaltung Pfungstadt ein Spendenkonto eingerichtet.
Bankverbindung:
Sparkasse Darmstadt
DE47 5085 0150 0029 0001 66
Verwendungszweck: „Spende Pyrjatyn, Debitor 139162“Hinweis:
Bitte bei Bedarf einer Spendenbescheinigung unbedingt den vollständigen Namen und die Anschrift angeben.Bei Rückfragen kontaktieren Sie gerne Frau Sevgi Simsek, E-Mail: sevgi.simsek@pfungstadt
