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Familien & Soziales
2. Sicherheitskonferenz KOMPASS in Pfungstadt
2. Sicherheitskonferenz KOMPASS in Pfungstadt
Die Stadt Pfungstadt lädt hierzu am Mittwoch, 23. September 2026, um 18 Uhr in die Säulenhalle des Historischen Rathauses ein.
Pfungstadt beteiligt sich seit 2019 am hessischen Landesprogramm KOMPASS. Ein wichtiger Baustein war die 2020 durchgeführte Sicherheitsbefragung. Sie machte deutlich, welche Themen die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen und an welchen Orten sie sich teilweise unsicher fühlen. Dabei geht es nicht ausschließlich um Kriminalität: Auch Verkehr, Sauberkeit, Beleuchtung, die Gestaltung öffentlicher Räume und das Zusammenleben beeinflussen das Sicherheitsgefühl.
Seitdem hat sich in Pfungstadt einiges getan. Gemeinsam mit der Polizei wurden die damals genannten Orte erneut betrachtet und Veränderungen dokumentiert. Gleichzeitig wurden unterschiedliche präventive Angebote und Maßnahmen weiterentwickelt – von der Kinder- und Jugendarbeit über die Senioren- und Verkehrssicherheitsarbeit bis hin zur Gestaltung öffentlicher Räume.
Die 2. Sicherheitskonferenz zieht daher eine Zwischenbilanz: Was hat sich seit der Befragung verändert? Welche Maßnahmen wurden umgesetzt? Wo besteht weiterhin Handlungsbedarf?
Dabei steht ein breites Verständnis von Sicherheit im Mittelpunkt. Denn Sicherheit entsteht nicht allein durch Polizei und Ordnungsbehörden. Prävention, soziale Teilhabe, attraktive öffentliche Räume, Verkehrssicherheit, Begegnungsmöglichkeiten und die Zusammenarbeit vieler Akteure tragen ebenfalls dazu bei.
2. Sicherheitskonferenz KOMPASS
Mittwoch, 23. September 2026, 18 Uhr
Säulenhalle, Historisches Rathaus Pfungstadt
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Bestehende Online-Portale sowie Beratungs- und Informationsangebote:“
- Hessen gegen Hetze
Immer mehr Menschen sind von Hass im Internet betroffen und ziehen sich lieber zurück, anstatt sich zur Wehr zu setzen. Dieser Entwicklung gilt es entgegenzuwirken um zu verdeutlichen, dass hasserfüllte und extremistische Inhalte nicht die Mehrheitsmeinung unserer Gesellschaft abbilden. Um Betroffenen sowie Zeuginnen und Zeugen eine unkomplizierte Möglichkeit zu geben, Hate Speech zu melden und Unterstützung zu erhalten, richtete die Hessische Landesregierung die staatliche Meldestelle HessenGegenHetze ein. Mit einem Meldeformular können Betroffene sowie Zeuginnen und Zeugen von Hate Speech akut gefährdende, strafbare oder extremistische Inhalte einfach melden, auch anonym. Alternativ können sie sich per E-Mail oder über eine Hotline an die Meldestelle wenden. Seit dem 30. Januar 2023 können auch extremistische Aktivitäten gemeldet werden, die nicht mit Hate Speech in Verbindung stehen. Die Meldungen werden an das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Hessen weitergeleitet, wo sie intensiv geprüft und bearbeitet werden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Beobachtung einen Online- oder Offline-Bezug hat.
https://beratung-bei-hass.hessen.de/
- Onlinewache Polizei Hessen
Die Onlinewache der Polizei Hessen ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche Strafanzeigen online zu erstatten, Hinweise zu geben sowie Lob und Beschwerden mit Bezug zur Polizei zu melden. Die online erstatteten Anzeigen werden dann direkt an die zuständigen Dienststellen bzw. Fachkommissariate weitergeleitet und dort bearbeitet.
Die Bürgerinnen und Bürger können somit zu jeder Tages- und Nachtzeit mit der Polizei in Kontakt treten, ohne dafür eine Polizeidienststelle aufsuchen zu müssen. Dies erspart Zeit und unnötige Wege zur nächsten Wache.
https://portal.onlinewache.polizei.de/de/
- Mängel- und Angstraummelder
Der landesweite Mängelmelder ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern, ihre kommunalspezifischen Anliegen wie illegale Müllablagerungen, Schlaglöcher auf der Straße oder mangelnde Beleuchtung, durch eine Standortbestimmung vollautomatisch an die zuständige Kommune zu übermitteln. Rückmeldungen an die Bevölkerung können durch die Kommunen in einem Bearbeitungssystem vorgenommen werden, was sich auch auf die Darstellung im Kartensystem der meldenden Person und das Feedback an die Bevölkerung auswirkt. Das stärkt den Austausch zwischen der Bevölkerung und den hessischen Kommunen und verbessert die Arbeit einer bürgerfreundlichen und -orientierten
Verwaltung. Außerdem bietet der Mängelmelder eine Unterkategorie, über welche sogenannte Angsträume gemeldet werden können. Angsträume sind Orte im öffentlichen Raum, an denen man sich vorübergehend oder dauerhaft unsicher fühlt. Die Angstraummeldungen werden an die zuständigen Polizeidirektionen gesendet, die eine individualisierte Bewertung vornehmen und spezifische Maßnahmen kurzfristig mit der örtlich zuständigen Dienststelle und langfristig mit der Kommune angehen.
https://sicherheitsportal.hessen.de/meldeplattformen/maengel-und-angstraeume-melden
- Sicherheitsportal Hessen
Mit dem Sicherheitsportal Hessen hat das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz alle
Sicherheitsprogramme des Landes unter dem Dach von "Gemeinsam Sicher in Hessen (GSIH)" vereint. Unter dem Motto „Sicherheit ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Es kommt auf jeden Einzelnen an“ vereint die Dachmarke GSIH die Präventionsinitiative KOMPASS, die Sicherheits- und Warn-App hessenWARN und das Sicherheitsportal Hessen mit der „Meldestelle Hessen gegen Hetze“, der „Onlinewache Polizei Hessen“ und dem landesweiten „Mängelmelder Hessen“ mit integriertem Angstraummelder. Das Sicherheitsportal Hessen bietet der hessischen Bevölkerung seit dem 3. Februar 2023 eine Plattform, ihre sicherheitsspezifischen Anliegen im Internet schnell und einfach zu melden.



