1614-1618 n. Chr. Bau des Rathauses

Ein noch heute sichtbarer Ausdruck des Aufschwunges war der Bau des Rathauses, das zwischen 1614 und 1618 entstand. Über der Modau wurden zwei Tonnengewölbe erbaut, darüber ein zweigeschossiger Massivbau mit einem geschweiften Giebel. Im unteren Geschoss richtete man eine offene Halle, im Obergeschoss einen Ratssaal ein. Zwei weithin sichtbare Sonnenuhren schmückten seit spätestens der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts den östlichen Giebel und die Südseite des Gebäudes. Vor dem Rathaus befand sich der Marktplatz, auf dem in regelmäßigen Abständen das Zentgericht tagte und auch der alljährliche Jakobsmarkt, der Jahrmarkt am Jakobitag (25. Juli) stattfand. An dieser Stelle befindet sich heute das Volksbankgebäude.