1122 n. Chr. Die Herren von Eschollbrücken und ihre Burg

Im Hochmittelalter lässt sich von 1122 bis 1223 eine adlige Familie derer von Eschollbrücken urkundlich nachweisen. Am 10. Dezember 1122 verpfändet der Mainzer Erzbischof Adelbert I. dem Kloster St. Alban vor Mainz seinen Hof in Hechtsheim. In der Zeugenliste der adligen Männer (nobiles viri) kommt ein "Adelbraht de Eschelbruccin" zuvorderst vor. Der gleiche Erzbischof beurkundet am 9. April 1124 eine Güterübertragung mit gleichzeitiger Rückgabe als Lehen zu Malsburg in Nordhesssen. Ein "de Escenebruche Adelbertus" tritt dabei als Zeuge auf. Am 24. Februar 1127 bestätigt Erzbischof Adelbert I., der von seinem Vorgänger Ruthard geschenkte Zehnte von den Ländereien auf dem Albansberge bei Mainz stehe dem Kloster Disibodenberg bei Staudernheim an der Nahe zu. Unter zahlreichen Vasallen ist unmittelbar hinter dem Grafen Eggebertus "Albertus de Eschilbruccun" als Zeuge aufgeführt.