Theater „Alle Satt?!“ – Schüler*innen setzen sich mit Gerechtigkeit und globalen Zusammenhängen auseinander

Fast 500 Schüler*innen der Friedrich-Ebert-Schule kamen am Dienstag (13.11.) zu dem Theaterstück „Alle satt?!“, das von der Theatergruppe „theaterspiel“ in der Sport- und Kulturhalle aufgeführt wurde. An dem Tag finden nacheinander drei Vorführungen statt: jeweils für alle 5., alle 6. und alle 7. Klassen der Friedrich-Ebert-Schule.

In „Alle Satt?!“ geht es um Gerechtigkeit und um die Frage, inwieweit unser Lebensstil und unser Konsumverhalten Ursache für Armut und Hunger sind. Auf einer mitreißenden Abenteuerreise ringen die Hauptfiguren des Stücks Marie und Lucky um die großen Fragen des Zuviels und Zuwenigs auf dieser Welt und organisieren am Ende einen Weltrettungsaktionstag an ihrer Schule. Die lebendige Mischung aus Tanz, Musik und Schauspiel sorgte dafür, dass die Schüler*innen von Anfang an von der Handlung des Stücks mitgezogen wurden.

Direkt im Anschluss fand ein Dialog mit den Schüler*innen statt, bei dem die Themen des Stücks vertieft werden. Dabei äußerten die Schüler*innen viele Ideen, wie sie auch im eigenen Alltag mit Eigenengagement ein Stück Welt retten können, z.B. nur einkaufen, was man wirklich braucht, weniger Fleisch essen, sich für fair gehandelte oder regionale Produkte entscheiden, Aktionstage an der eigenen Schule organisieren. Dabei wurde deutlich: der große Schritt hin zu einer gerechteren Welt kann auch mit kleinen Schritten im eigenen Alltag beginnen.
Veranstaltet wurde die Theater-Aufführung als Kooperationsprojekt des Pfungstädter FAIReins e. V., der Kinder- und Jugendförderung Pfungstadt und der Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Partnerschaft für Demokratie Pfungstadt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport.