Vortrag: Werner Bach auf dem Shikoku-88-Tempel Pilgerweg in Japan

Veranstaltungsort: 

Haus der Begegnung, Mühlstraße 84

Wer 5000 Kilometer am Stück läuft und drei Jahre später 1250 Kilometer auf einem Pilgerweg in einem Land, dessen Sprache man weder verstehen noch lesen kann, unterwegs ist, der muss aus einem besonderen Holz geschnitzt sein. Aus diesem Holz ist Werner Bach aus Eberstadt geschnitzt, der am Freitag, den 25. Januar 2019, 19.00 Uhr, im Haus der Begegnung in der Mühlstraße 84 in Pfungstadt einen Vortrag über sein Pilgerabenteuer in Japan hält. Werner Bach ist ein „Spätberufener“. Mit 61 Jahren lief er 2009 den Jakobsweg von Darmstadt nach Santiago de Compostela, das waren stolze 2700 Kilometer. Ein Jahr später pilgerte er rund 1000 Kilometer auf der  Via de la Plata von Sevilla nach Santiago, als Vorgeplänkel für seine Wanderung im Jahre 2013, als er fast neun Monate auf einer rund 5000 Kilometer langen Route rund um Deutschland unterwegs war. Eine besondere Herausforderung war dann im Jahr 2016 die Wanderung auf dem Shikoku-Pilgerweg, dem ältesten buddhistischen Pilgerweg mit 88 Tempeln in Japan. Wenn man die Sprache nicht spricht, die Schrift nicht lesen kann, bei 38°C und einer Luftfeuchtigkeit von 80% einen zwanzig Kilo schweren Rucksack auf einem 1250 Kilometer langen Weg schleppt und nur auf eine übermäßig große vorherige Recherche und auf die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort angewiesen ist, braucht man einen eisernen Willen, eine Eselsgeduld und starke Nerven. Werner Bach besitzt alles das und wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Begegnung am Freitag“ des Fördervereins St. Antonius e.V. über seine Pilgerreise in Japan berichten.
 

Veranstaltungsdatum: 

Freitag, 25. Januar 2019 - 19:00