„DREI SÖHNE” im Saalbaukino – Eintritt frei

Veranstaltungsort: 

Saalbaukino, Lindenstr. 71, Pfungstadt

Im Rahmen der „Interkulturellen Wochen des Landkreises Darmstadt-Dieburg“ beteiligt sich der Förderverein kommunales Kino e. V. Pfungstadt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Ehemalige Synagoge Pfungstadt e. V. mit einem weiteren sehenswerten Filmbeitrag.
Es wird der mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnete Dokumentarfilm “DREI  SÖHNE“ gezeigt, ein  Film über die Macht der Künste.

Der Filmabend findet statt am 12.10.2020 im Saalbaukino, Lindenstr. 71, Pfungstadt. Auch wird die Regisseurin Birgit-Karin Weber an diesem Abend anwesend sein. Sie kann persönlich auf die Entstehung der Dokumentation eingehen und Fragen der Gäste beantworten.

Wovon handelt der Film? Raphael Wallfisch ist ein international bekannter Cellist, André Laks ein Philosophieprofessor, Thomas Frankl ein Galerist. So unterschiedlich die individuellen Lebensläufe der drei Männer auch sind, so eint sie doch die Vergangenheit ihrer Eltern, denn sowohl Raphaels Mutter als auch die Väter von André und Thomas sind Künstler. Und sie sind Überlebende von Auschwitz.
Die Filmemacherin Birgit-Karin Weber vereint nun in ihrem Film DREI SÖHNE die Geschichten dieser Menschen, indem sie die Söhne über das Leben von und mit den Eltern erzählen lässt. Dabei wird nicht nur das schwere Schicksal der Überlebenden deutlich, sondern es zeigt sich auch die Bürde der nachfolgenden Generation, die Zeit ihres Lebens mit dem Trauma der Eltern leben musste und es stückweise auch übernommen hat. Alle Söhne fühlen sich dafür verantwortlich, die Kunst der Eltern weiter in die Welt zu tragen. Unterlegt wird Webers Dokumentarfilm von Szymon Laks‘ Kompositionen, die den Ton der Erzählung setzen und sie noch um eine interessante Ebene erweitern.
DREI SÖHNE ist ein Dokumentarfilm, der mit großer Ruhe und Tiefe ein wichtiges und vielschichtiges Thema behandelt, und der dank seiner wunderbar ausgewählten Protagonisten kluge Reflexionen über den Umgang mit Historie und persönlichen Erinnerungen ermöglicht.

Einlass ist um 19:30 Uhr, Beginn 20:15 Uhr.
Weitere Infos unter www.kino-pfungstadt.de.

Interessierte sind herzlich eingeladen; auf Eintritt wird verzichtet, um vielen Menschen einen Kinobesuch und das Filmgespräch mit der Regisseurin zu ermöglichen.
Gefördert wird dieser Filmabend von der Partnerschaft für Demokratie in Pfungstadt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport.
 
 

Veranstaltungsdatum: 

Montag, 12. Oktober 2020 - 19:30