Wir sind dabei! Bundesweite Aktion „Night of Light 2020“ am 22.06.2020

Während der bundesweiten und großangelegten Mahnwache unter dem Slogan „Night of Light 2020“ treten auch wir regional für die eindringlichen Forderungen und Hilfegesuche unserer weit vernetzten Veranstaltungs-, Kultur- und Gastronomiebranche während der Coronakrise ein. Dazu schaffen wir gemeinsam mit anderen Dienstleistern und Veranstaltern, Kulturstätten und Locationbetreibern sowie vielen Organisationen und Unterstützern ein gigantisches bundesweites Lichtkunstwerk von monumentalem Ausmaß. Bestaunt werden kann das Spektakel von der breiten Öffentlichkeit am 22.06.2020, in der Nacht von Montag auf Dienstag, am historischen Rathaus in Pfungstadt.

Wir sind begeistert, dass wir die Stadt Pfungstadt so kurzfristig als Mitunterstützer für unsere Region gewinnen konnten und die Möglichkeit bekommen, das alte historische Rathaus in Pfungstadt mit seiner außerordentlichen Architektur für eine Nacht in ein neues „Gewand“ zu hüllen. Sowohl die Kommune als auch Pfungstadts Bürger sind stark von der Krise getroffen und müssen dieses Jahr wohl oder übel auf ein sonst sehr facettenreiches Kulturprogramm und viele groß angelegte und langjährige Traditionsveranstaltungen verzichten.

"Die Stadt Pfungstadt versteht sich als Partner von denen, die positiv für das Gemeinwesen wirken. Ob ehrenamtlich im Verein, oder gewerblich im Bereich von Veranstaltungstechnik oder Kultur - ich verstehe die Sorgen und Nöte angesichts dieser schwierigen Situation. Deshalb setze ich mich auch dafür ein, dass die bestehenden Förderungen für kulturtreibende Vereine und Veranstaltungen trotz beziehungsweise gerade wegen der Coronakrise erhalten bleiben. Auch danach wollen wir noch gemeinsam Feste wie unsere Kerb feiern. Deshalb ist es wichtig auch Land und Bund auf die Sorgen der Betroffenen aufmerksam zu machen und wir freuen uns dieses Zeichen der Solidarität auch bei uns in Pfungstadt zu setzen.", so Bürgermeister Patrick Koch sichtlich erfreut über die Aktion.

Wir freuen uns sehr auf alle Pfungstädter Mitbürger, die städtischen Gäste und ganz besonders begrüßen wir die Teilnahme von Herrn Bürgermeister Patrick Koch und Stadtverordnetenvorsteher Oliver Hegemann, die das Kunstwerk in Stille bestaunen wollen. Selbstverständlich halten wir vor Ort die behördlichen Maßnahmen und Sicherheitsvorschriften bedingt durch Corona ein und weisen eindringlich auf das Vermeiden von Menschenansammlungen, das Einhalten des nötigen Mindestabstands von 1,5m und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz im Bedarfsfall hin.

„Bürgermeister Patrick Koch, der Magistrat und andere städtische Vertreter zeigen uns damit, dass unsere branchenweiten Forderungen und Notlagen anlässlich der Coronakrise auch regional sehr ernst genommen werden und Veranstaltungen und Kultur nicht aus unserem alltäglichen Leben und der Freizeitgestaltung wegzudenken sind, denn sie machen einen wesentlichen Bestandteil der Kultur in Deutschland aus. Gemeinsam wollen wir über die regionalen Grenzen hinaus ein Alarmstufe-Rot-Zeichen an Bund und Länder senden.“, sagt Torsten Hellwig, Geschäftsführer der Firma Hellwig Tonanlagen aus Bensheim an der Bergstraße, abschließend zur gemeinschaftlichen öffentlichen Aktion.

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„Es geht hier nicht darum eine gemeinschaftliche groß angelegte Demonstration mit wagen und ungerechtfertigten Inhalten gegen die Coronavorschriften und Maßnahmen von Bund und Länder zu erwirken. In der Veranstaltungsbranche in ganz Deutschland wird das Thema Sicherheit für Personen schon immer sehr großgeschrieben – natürlich gibt es auch ein paar schwarze Pferde, aber Sicherheitsvorschriften und behördliche Auflagen sind bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, egal welcher Größe, unsere tägliche Arbeitsgrundlage. Deutschland setzt hier seit vielen Jahren branchenweite Standards. So nehmen wir die Maßnahmen zur Hygiene- und Abstandsregeln zur Vermeidung von Infektionen mit dem Virus sehr ernst und wirken hier für unsere Auftraggeber stets mit“, ergänzt Martin Spieß, Projektleiter des Unternehmens abschließend.

Am Anfang der Coronakrise war die Veranstaltungswirtschaft als erstes von der Notlage betroffen. Uns wurde quasi über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen und ein Verbot auferlegt. Inzwischen sind schon viele Hilfspakete für alle in Not geratene Branchen auf den Weg gebracht worden, doch leider scheinen wir am Ende der Nahrungskette zu stehen, die Hilfen kommen nur selten an, berichten uns vor allem immer wieder befreundete Selbstständige und Alleinunternehmer. Das Verbot für Großveranstaltungen im öffentlichen Raum ist inzwischen bis Ende Oktober 2020 verlängert worden, doch hier mangelte es am Anfang oft an Uneinigkeit in der Definition und Auslegung von Veranstaltungsformaten hinsichtlich Personenanzahlen. Viele denken wir sind für die Bundesregierung und die Länder nicht systemrelevant. Wir begrüßen die wenigen Lockerungen der Politik, doch das muss schneller gehen. Inzwischen dürfen wir sogar wieder kleinere Veranstaltungen unter strengen Auflagen durchführen, diese stellen für viele kleine Unternehmen den wesentlichen Bestandteil im Jahreskalender und profitabelsten Anteil vom Jahresumsatz dar. Wir haben aufgrund unseres Know-Hows in Sicherheit auch bewiesen, dass wir uns schnell und gezielt an die geforderten Maßnahmen anpassen können, doch wir wünschen uns über die Landesgrenzen hinweg bundesweit einheitliche Vorgaben und Sicherheitsmaßnahmen sowie ordentliche Hilfspakete und Konzepte zur Unterstützung. Wir werden sehr wahrscheinlich der letzte Wirtschaftszweig sein, der den Betrieb in vollem Umfang wieder aufnimmt. Das wir der deutschen Wirtschaft stark zusetzen, denn wir machen über die gesamte Branche – und wir waren schon immer einer der flexibelsten, was Änderungen und Neuerungen angeht – immerhin einen wirtschaftlichen Anteil von 130 Milliarden Euro aus.

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