Gütesiegel "Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen"

Die Stadtverwaltung Pfungstadt plant die Einreichung einer Interessenbekundung, zum Erwerb des Gütesiegels "Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen".

Die Stadtverwaltung Pfungstadt ist schon heute ein Arbeitgeber, der auf die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf allergrößten Wert legt. Auch deshalb werden zahlreiche Voraussetzungen für ein solches Gütesiegel in Pfungstadt bereits erfüllt.

Die geplante Interessenbekundung wird zeigen, ob auch eine Stadtverwaltung mit einem derartigen Gütesiegel ausgezeichnet werden kann. Die städtische Gleichstellungsbeauftragte, Frau Rebecca Steer, bereitet dies aktuell vor.

Das Gütesiegel
Das Hessische Innenministerium hat im Auftrag der Hessischen Landesregierung ein eigenes Gütesiegel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Hessischen Landesverwaltung entwickelt.
Mit diesem Personalmanagementinstrument soll eine familienfreundliche Personal- und Organisationspolitik in allen Dienststellen umgesetzt, damit entscheidende Vorteile für die Beschäftigten und die Dienststellen gleichermaßen verwirklicht werden.

Nachdem die Ministerien und die Staatskanzlei bereits seit 2004 durch die berufundfamilie gGmbH der Hertie-Stiftung auditiert wurden, hatte das Kabinett im Sommer 2011 beschlossen, allen hessischen Dienststellen die Möglichkeit zum Erhalt eines eigenen hessischen Gütesiegels zu eröffnen. Das Innenministerium übernahm die Federführung dieser Aufgabe und richtete hierfür ein Projekt ein.

Das Projekt "Gütesiegel Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen"
Ziel des Projektes war es bestehende und neu zu entwickelnde Standards aus allen hessischen Dienststellen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rahmen einer Bestandsaufnahme zusammenzuführen und nach der Durchführung von ausgewählten Pilotprojekten ein Gütesiegel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die hessische Landesverwaltung zu entwickeln und einzuführen.
Pilotregionen wurden die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt Dieburg. Diese Entscheidung basierte auf der hohen Teilnehmerquote an der Dienststellenbefragung, aber auch auf zahlreichen Standortvorteilen.