Bekämpfung „Eichenprozessionsspinner“

Anfang Mai werden in Pfungstadt die jährlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durchgeführt. Dies schützt die Eichen vor dem Befall durch die Larven.
Der Eichenprozessionsspinner ist eine kleine Nachtschmetterlingsart und ernährt sich von Eichen- und Hainbuchenblättern. Im Larvenstadium wandern mehrere Tiere in Kolonnenformation, also prozessionsartig, am Stamm der Bäume entlang. Sie tragen mit kleinen Haken versehene Härchen, die bei Kontakt mit Haut, Augen oder Atemwegen, heftige Reaktionen, wie Juckreiz, Ausschlag und Atembeschwerden auslösen können.

Um der Gesundheitsgefährdung für Menschen vorzubeugen, werden die betroffenen Bäume mit einem biologischen Mittel, Bazillus thuringiensis Dipel ES, benebelt. Das Mittel wird auch zur Bekämpfung von Schnaken eingesetzt und ist für den Menschen ungiftig.

In Pfungstadt müssen in diesem Jahr ca. 160 Bäume behandelt werden. Hiermit wird auch in diesem Jahr eine Fachfirma beauftragt, die das Spritzmittel mit einem sogenannten Vernebler direkt auf die Blätter der betroffenen Bäume aufbringt.