Baugebiet „Jahnstraße“ – ein Zugewinn für Kita und Familien

Bürgermeister Patrick Koch:
„Die Planung der Stadt garantiert einen Zugewinn für alle Beteiligten und wird dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen ebenso gerecht, wie der Schaffung von familiengerechtem Wohnraum – und das alles im besten Sinne!“

In der aktuell geführten Diskussion um das dringend notwendige Neubaugebiet in Eschollbrücken und die perspektivisch ebenso relevante Erweiterung der dortigen Kita kommt es zum Bedauern der Stadt immer wieder zu Falschdarstellungen und nicht haltbaren Umdeutungen der städtischen Planung, die in jeder Hinsicht alle Beteiligten besser stellen wird und dabei die Interessen vieler zu vertreten und zu berücksichtigen hat:

Die der Bürgerinnen und Bürger – insbesondere der vielen jungen Familien, die dort ein neues Zuhause finden möchten – im Einklang mit dem gleichzeitig wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen für die Kleinen, in einer hieran ausgerichteten Kindertagesstätte.

In Pfungstadt wird der Familienfreundlichkeit stets die nötige Aufmerksamkeit zuteil. Nicht umsonst fühlen sich junge Familien bei uns so gut aufgehoben und beheimatet. Städtische Planungen und Projekte sind daher ganz bewusst immer auch an den Bedürfnissen von Familien ausgerichtet und orientiert.

Nicht anders verhält es sich bei den Planungen zum Baugebiet „Jahnstraße“ und der perspektivischen Erweiterung der Evangelischen Kindertagesstätte in Eschollbrücken.

Der Anspruch entspricht dabei der Herausforderung, das Wohnen und die Kinderbetreuung gleichermaßen zu fördern und im Blick zu behalten. Hierbei darf aus städtischer Überzeugung kein Interessenkonflikt entfacht werden, geht es doch ganz klar darum, beides im besten Sinne zu realisieren. Und das ist zweifellos möglich.

Um eine sachliche und an den Fakten ausgerichtete öffentliche Diskussion zu gewährleisten, fassen die nachfolgenden Punkte die wichtigsten Eckdaten der städtischen Planung zusammen und machen deutlich, dass es hierbei keine Verlierer, sondern nur Gewinner gibt.

Bedarfe und Herausforderungen
Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder nimmt zu. Die Evangelische Kindertagesstätte in Eschollbrücken soll deshalb perspektivisch erweitert werden und benötigt hierfür einen spürbaren Zuwachs an Fläche – insbesondere für einen deutlich größeren Außenbereich.

Das Baugebiet „Jahnstraße“ – seit langem geplant und gerade von jungen Familien aus Eschollbrücken, Pfungstadt und der Region gewünscht und sehnlich erwartet, schafft den dringend erforderlichen Wohnraum, insbesondere für Familien mit Kindern, die sich für ihr Eigenheim einen eigenen Garten wünschen.

Entgegen der Darstellung mancher, kommt es bei der Planung der Stadt keineswegs zu einer Verschlechterung für die Kita – auch nicht hinsichtlich der Umspielbarkeit oder des Erhalts des Baumbestandes an der östlichen Grundstücksgrenze. Vielmehr erfährt die Kita mit dem dann bespiel- und benutzbaren Areal eine deutliche Aufwertung.

Die Fakten im Überblick
Das Grundstück der Kita wächst mit Umsetzung der städtischen Planung um 362 m², von momentan 2.768 m² auf insgesamt 3.130 m². Die aktuell an der Grenze zum geplanten Neubaugebiet verlaufende und für dessen Entwicklung zwingend erforderliche, städtische Fläche von 288 m² wurde hier bereits abgezogen. In Summe umfasst die geplante Erweiterung des Kita-Geländes 651 m².

Für die Kita resultiert somit ein Netto-Zugewinn von insgesamt 362 m².

Perspektivisch ist auch eine Erweiterung der Kita Teil der städtischen Planung. Somit könnten künftig zwei weitere Gruppen mit insgesamt ca. 40 Kindern in der evangelischen Kita in Eschollbrücken betreut werden. Diese Erweiterung könnte sowohl als eingeschossiger Anbau erfolgen, als auch durch ein zweigeschossiges Gebäude (Neubau). Im Bebauungsplan werden diese Optionen berücksichtigt.

In jedem Fall erhält die Kita nach städtischer Planung mit einer Freiflächengröße von dann 1.927 m² (mit Anbau) bzw. 2.448 m² (ohne Erweiterungsbau) einen sehr großzügig bemessenen Außenbereich. Auch die Umspielbarkeit der Gebäude bleibt stets gewährleistet.

Der städtische Pressesprecher:
„Wenn die dargestellte Planung nun infrage gestellt und infolgedessen nicht realisierbar würde, resultierten hieraus nicht unerhebliche Mehrkosten für eine dann nötige Umplanung des Baugebietes und nachvollziehbar Ärger und Frust bei jenen, die darauf warten, ihr neues Eigenheim an dieser Stelle zu errichten. Durch die dann drohende Rückabwicklung bestehender Verträge entstünden zusätzliche, kaum kalkulierbare Verluste für die Stadt und den städtischen Haushalt – also für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.“