• Vergrössern
  • Verkleinern
  • Normal

Aktueller Zoom: 100%

Appell für eine sauberhafte Stadt

Verunreinigungen des öffentlichen Raums durch Hundekot sind auch im Stadtgebiet Pfungstadt ein Problem, das immer wieder angesprochen thematisiert wird. Sie beeinträchtigen nicht nur das Stadtbild und stellen ein Ärgernis für die Passanten, viel schlimmer noch, Hundekot verursacht Gesundheitsgefahren, vor allem für Kinder.

Es gehen Hinweise und Beschwerden von verärgerten Bürgerinnen und Bürgern und besorgten Eltern ein. Vor einigen Jahren hat der kommunale Präventionsrat eine Projektgruppe „ Sauberes Pfungstadt“ gegründet und mit Plakaten und Flyern auf das Thema hingewiesen, erklärt Sabine Heilmann (KAPP-Geschäftsführerin). Dabei schreibt die Gefahrenabwehrsatzung vor, dass weder Straßen, Plätze und Fußwege noch öffentliche Grünanlagen und Kinderspielplätze durch Hundekot verunreinigt werden dürfen. Auf Kinderspielplätzen ist übrigens schon das Mitführen von Hunden verboten. Kommt es dennoch vor, dass ein Hund sich verbotenerweise löst, so ist die Hundeführerin oder der Hundeführer verpflichtet, die Hinterlassenschaften ihres oder seines Vierbeiners mit Plastiktüten zu beseitigen.
Nach der Satzung sind generell Verunreinigungen im öffentlichen Straßenraum und Plätzen zu vermeiden. Insbesondere ist es nicht erlaubt, Obst und Lebensmittelreste, Papier, Einweggeschirr, Flaschen, Dosen, Zigarettenkippen, Kaugummis, Schutt, Laub, Verpackungsmaterialien und ähnliche Abfälle außerhalb der dafür vorgesehenen Abfallbehälter wegzuwerfen. Der Verursacher hat derartige Verunreinigungen unverzüglich zu beseitigen.
Seitens des Ordnungsamtes wird im Rahmen seiner  Streifentätigkeit auch ein Augenmerk darauf gerichtet und es wird bei entsprechender Veranlassung tätig. Zuwiderhandlungen können mit von 20€ bis zu 1500€ Bußgeldern geahndet werden.

Das Wegwerfen von Zigarettenkippen wird auch geahndet. Für das Wegwerfen einer einzelnen Zigarettenkippe kann ein Bußgeld von 20 € fällig werden. Unverständlich ist ebenso das Entsorgen von Hausmüll und Sperrmüll in nicht dafür vorgesehener Weise. Für diese groben Verstöße gegen die Gefahrenabwehrverordnung sieht der Bußgeldkatalog Strafen ab 50 € (für Hausmüll) und ab 150 € (für Sperrmüll) vor. Auch Glasscherben bergen ein hohes Verletzungspotential. Der Genuss alkoholischer Getränke oder auch die Überlassung dieser an andere Personen an den Kinderspielplätzen und Ballspielplätzen wird entsprechend mit einer Geldstrafe ab 50 € belegt.
So sehr wir auch bunte Bilder mögen, illegales Graffiti ist ein weit verbreitetes Phänomen, welches strafbar ist und beträchtliche Kosten für deren Beseitigung verursacht. Neben der Strafverfolgung, der Beseitigungskosten hat der Graffitisprayer mit zusätzlichen Kosten, wenn er das Graffiti nicht unverzüglich beseitigt. Dies gilt obendrein nicht nur für Graffitis, sondern gleichermaßen für das Nichtbeseitigen von verbotenen Plakaten, Beschriftungen, Bemalungen und dergleichen.