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Shark City in Pfungstadt

Liebe Pfungstädterinnen und Pfungstädter,

das bestimmende Thema der letzten Tage ist sicherlich die Ansiedlung von „Shark City“. Bei uns in Pfungstadt soll das größte Indoor-Aquarium Europas entstehen und damit jährlich rund eine halbe Mio. Besucherinnen und Besucher nach Pfungstadt locken. Aufgrund der Wichtigkeit des Projektes möchten wir Sie mit der nebenstehenden Sonderseite ausführlich über diese Unternehmensansiedlung informieren.

Insbesondere das Thema Tierschutz sorgt für viele Emotionen in der Debatte und hat auch den Stadtverordneten die Entscheidung nicht leicht gemacht. Allerdings bitte ich um eine Versachlichung der Diskussion. Selbstverständlich werden dort nur Tiere gehalten, die für Aquarien geeignet sind und die insbesondere in Deutschland hohen Tierschutzstandards eingehalten. Man stelle sich vor, die Stadt Darmstadt würde heute ein Vivarium bauen – auch dann müssten mit den gleichen Argumenten Proteste erfolgen…

Die Kritik an der Nichtöffentlichkeit der ursprünglichen Präsentation ist da für mich eher nachzuvollziehen, als die Tierschutzproteste. Auch diese Vorgehensweise wurde mit den Fraktionen so besprochen und ist nicht unüblich. Hintergrund war jedoch nicht das Projekt als solches „geheim“ zu halten, sondern ein ganz anderer: Die Stadt verhandelt nicht gerne öffentlich über Grundstückspreise, da wir uns so Spielräume für weitere Verhandlungen mit anderen einengen. Es ist unser aller Interesse, hier für die Stadt den besten Preis zu erzielen.

Wie Sie alle wissen, ist sich das politische Pfungstadt nicht immer sonderlich einig, umso mehr freut es mich, dass hier alle Fraktionen hinter dem Projekt stehen. Uns allen ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Ansiedlung des Hai-Aquariums bei uns in Pfungstadt bestmöglich informiert sind. Daher lade ich Sie herzlich dazu ein, die zur Verfügung gestellten Informationen aufzunehmen. Da schon häufig ein Bezug zum Schwimmbad genommen wurde („die würden lieber ein Schwimmbad, als ein Aquarium bauen!“) möchte ich nachdrücklich darauf hinweisen, dass das Projekt privat ist und die Stadt hier gar nichts baut und investiert! Vielmehr könnte dieses Unternehmen genau die Gewerbesteuererträge bringen, welche auch zur Realisierung eines Schwimmbades wichtig sind.

Patrick Koch, Bürgermeister
Pfungstadt, 19.06.2017

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