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25 Jahre Stadtsanierung Pfungstadt

Tag der Städtebauförderung  
Am Samstag, 13. Mai 2017, um 11 Uhr wird 25 Jahre Stadtsanierung Pfungstadt gefeiert. Ausrichtungsort ist das E-Werk in der Brunnenstraße 9.

Beispielprojekt: Eberstädter Straße - Die Eberstädter Straße wird umgestaltet
Mit der Realisierung der Umgehungsstraße B426 im Herbst 2004 eröffnete sich die Möglichkeit, die Eberstädter Straße als Stadtkern-Erschließungsstraße und Hauptgeschäftszone in ihrem Charakter völlig neu zu definieren. Zentrale Elemente waren dabei eine verkehrsgerechte Neustrukturierung sowie die attraktive Neugestaltung des gesamten Raumes. Der Fahrbereich wurde zugunsten einer beidseitigen Parkzone auf das verkehrserforderliche beschränkt, die Längsparker mir Bäumen gegliedert, die Fußwege und teilweise Straßenkreuzungen gepflastert. Im Alltag wurde damit das Tempo auf der Straße deutlich beruhigt. Ziel war es, die Eberstädter Strasse als Hauptgeschäftszone für Bewohner, Kunden und Besucher durch Begrünungs- und Gestaltungsmaßnahmen in der Attraktivität aufzuwerten. Die Ahornbäume geben durch Blüte und Herbstfärbung im Jahresverlauf der Strasse immer wieder neue Farbaskpekte.

Straßen und Gassen in neuer Atmosphäre
Eine spürbare Veränderung erfuhr die Stadt Pfungstadt durch die großflächige wohnumfeldverbessernde Neugestaltung der Straßen und Gassen im Stadtkern nördlich und südlich der Eberstädter Straße. Den Planungen der Flächen ging eine grundsätzliche Festlegung zu der Gestaltung und dem Ausbaustandard der Straßen, Wege und Plätze im Stadtzentrum voraus. Am 31.10.2000 wurde von den städtischen Gremien das  „Gesamtgestaltungskonzept „Öffentlicher Raum – Rahmenvorgaben für die Neugestaltung der Straßen, Wege, Plätze im Stadtkern“, welches durch die Sanierungsbeauftragten der Stadt, das Büro Rittmannsperger + Partner GmbH aus Darmstadt, entwickelt wurde, beschlossen. Damit wurde für den Ausbau und die Neugestaltung von öffentlichen Flächen ein Oberflächenbelag in rötlichem Betonstein-Pflaster in Kombination mit Granit-Natursteinpflaster sowie wesentliche Stadtmöblierungs-Elemente wie Leuchten, Sitzbänke, Poller, etc. festgelegt. Ziel war es durch eine einheitliche Gestaltung einen Zusammenhang im Kern der Stadt zu schaffen. Die Stadtmitte wird quasi über einen einheitlichen Stadtboden zusammengehalten und betont. Alle Oberflächen wurden in einem einheitlichen Material gestaltet. Die niveaugleiche Gestaltung baut Barrieren ab und ermöglicht die Begehbarkeit für Kinderwagen und Rollatoren auch an engen Stellen. Im Stadtkern führte die flächendeckende Pflasterung mit einheitlichem Betonpflaster zu einer klaren Aufwertung. Historische Gebäude und Umfeld geben ein harmonisches Ganzes. Die Straßen nördlich der Eberstädter Straße wurden aufgrund der höheren Verkehrsbelastung und des überwiegenden Wohncharakters mit einem Asphaltbelag versehen. Rinnen und Gehwege wurden jedoch gemäß den Rahmenvorgaben ausgeführt. Die technische Infrastruktur (Wasser, Kanalisation, Versorgungsleitungen) wurde in Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange - wo erforderlich - ebenfalls erneuert.

Eberstädter Straße vor der Neugestalung